Über nota.bailey edition

Geschichte

Der Verlag nota.bailey Edition wurde 2013 von Simon Bailey gegründet. Ziel des Verlags, ist, jungen, zeitgenössischen KomponistInnen eine Möglichkeit zu geben, ihre Werke zu publizieren. Mit offener Software und dem tiefgründigem Wissen über historische Setzpraktiken werden schöne, kunstvolle Noten-Editionen erstellt. Der Gründer des Verlags versteht eine Förderung des Kulturlebens als Pflicht eines jeden Menschen, der dazu in der Lage ist. Als Laienmusiker sieht er das Potential zur kulturellen Förderung darin, jungen KomponistInnen eine Plattform zu bieten, ihre Werke zu publizieren.

Viele dieser KomponistInnen studieren Komposition und produzieren Werke, haben aber kaum die Möglichkeit, diese Werke bei großen Verlagen unterzubringen.Ihnen bleibt oft nur der Schritt zum Eigenverlag – meistens werden nur erhältliche Noten auch aufgeführt. Ein weiterer Punkt im Verlagsprogramm sollen zeitgemäße Schulmusik-Ausgaben bilden. Oft wird aus veraltetem Material unterrichtet, das mit modernen Unterrichtspraktiken recht wenig gemein hat. In Zusammenarbeit mit praktizierenden Musik-PädagogInnen sollen aktuelle Notenausgaben oder Instrumentalschulen erstellt werden.

beautiful notation by lilypond

Philosophie

Das wichtigste in der Musik steht nicht in den Noten – dieses Zitat von Gustav Mahler hat heutzutage mehr Bedeutung als jemals zuvor. In jahrhundertelanger Tradition wurden gewisse Setzregeln als Standard etabliert, die es den MusikerInnen ermöglichen, Musik aus den Noten herauszulesen. Allerdings wäre es vermessen, KomponistInnen all diese Regeln – wo es doch für jede Instrumentengattung noch viel mehr als nur die allgemeinen gibt – zuzumuten. In jahrelangem Selbststudium und Auseinandersetzen mit der Fachliteratur hat sich der Verlagsgründer das nötige Wissen dazu angeeignet, schöne Noteneditionen zu erstellen. Nur aus lesbaren, schönen Noten kann man auch schöne Musik richtig zur Geltung bringen. Viele Jahre aktiven Musizierens in diversen Ensembles als Posaunist gab ihm auch die Zeit, sich mit der Qualität von Noten auseinanderzusetzen.

Um die Noten zu erstellen, setzt der Verlag dabei auf den Einsatz freier Software: lilypond – eine freie, quell-offene Software, die explizit mit dem Ziel entwickelt wird, Noten in einer vergleichbaren Qualität mit den alten Notenausgaben der großen Verlage automatisch zu setzen. Da der Verlag diese Software nicht aus Kostengründen verwendet, sondern von der Idee und der Qualität von lilypond überzeugt ist, sponsert er die Weiterentwicklung von lilypond mit einer jährlichen Summe, die den Lizenzgebühren eines bekannten Notensatzprogramms entspricht.